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<pre>Auch, dass es dann zuletzt beim 2:2 gegen FSV Mainz zumindest wieder einmal zu einem Pünktchen reichte, lässt sich nur schwerlich als Erfolgsgeschichte in Umlauf bringen: Kein Wunder, schon allein aufgrund des späten Ausgleichs mutete der eine Zähler wie ein verdammt dünner Trostpreis an.  <p> Nach einem enttäuschenden Start konnte sich der Vorjahresdritte zwar zunehmend stabilisieren; zuletzt fehlte es aber stets am letzten Punch, um die volle Punktzahl einzufahren.  <p>  Während es für S04 vor dem Trip nach Hoffenheim bereits nach Porto ging, war die TSG vor wenigen Tagen auch schon in der Champions League vor der eigenen Anhängerschaft aktiv. <p> Der letzte Derbysieg von Hannover liegt schon länger zurück. In der Saison 2013/14 gelang den 96ern in Wolfsburg ein 3:1-Erfolg. Seitdem reichte es in den folgenden vier Begegnungen mit den „Wölfen“ nur zu zwei Remis — beide allerdings in Wolfsburg. <p>  Entsprechend große Schockwellen löste die Nachricht aus, dass sich der bis dato noch verlässlichste Knipser Niederlechner kurz vor der Länderspielpause einen Kniescheibenbruch zugezogen hat — und somit wohl erst in der kommenden Spielzeit wieder zur Verfügung steht.  </pre>


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<pre>Bremen könnte dagegen auf dem letzten Drücker noch die Abstiegsregion verlassen. Voraussetzung dafür: Ein Heimsieg gegen Mainz.  <p> Doch so ganz selbst gelang es der Elf vom Niederrhein nicht. Immerhin war das Selbstvertrauen der Borussia nach den sechs Pflichtspiel-Pleiten in Folge so gut wie nicht vorhanden. Der überraschende und schockierende Abgang von Trainer Favre wirkte zusätzlich wie ein Schlag in die Magengrube der Fohlen.  <p>  Nachdem der VfB Stuttgart im vergangenen Jahr noch im Verlauf des allerletzten Spieltages mit anderthalb Beinen in der Liga stand, hatten sich die Schwaben für die neue Spielzeit zweifelsohne eine ganze Menge vorgenommen: Namentlich der frisch verpflichtete Trainer Alexander Zorniger sollte mit seinen etwas mutigeren Konzepten dafür sorgen, dass der Abstiegskampf in der Bundesliga fortan ohne die Süddeutschen über die Bühne geht. <p> Die zur Saison-Halbzeit gerade einmal kassierten 20 Gegentreffer scheinen ohnehin viel besser zu einem Team mit höchsten Ansprüchen zu passen; nicht von ungefähr machten bislang lediglich die Hintermannschaften aus München und Frankfurt einen noch etwas solideren Job. <p>  Damit dies aber nicht mit einer Woche Verspätung doch noch passiert, brauchen die Niedersachsen am 25. Spieltag im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen dringend etwas Zählbares. Im Idealfall sollen es drei Punkte werden.  </pre> 


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<pre> Da er auch seinen letzten fünf Spielen bei seinem vorherigen Arbeitgeber, dem Hamburger SV, sieglos blieb, wartete Labbadia schon zehn Liga-Spiele auf einen vollen Erfolg – das war die persönlich längste Durststrecke seiner Trainerkarriere.  <p> Schließlich steht Bremen völlig zurecht auf dem dritten Platz – übrigens das erste Mal seit fast sieben Jahren wenn ein Spieltag komplett vorbei war.  <p>  Allerdings beträgt der Vorsprung der Schwaben auf die Gefahrenzone nur drei Punkte. Somit kommt dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg am 2Spieltag eine immense Bedeutung zu. <p>  Als motivierend könnte sich an dieser Stelle der Blick zurück auf das letzte Aufeinandertreffen im Weserstadion erweisen. Damals, am 2Oktober des Vorjahres, setzten sich die Kölner knapp mit 1:0 durch. Ein Ergebnis, welches der „Effzeh“ am Wochenende dankend annehmen würde. <p>  Zwischen dem 0:1-Rückstand durch Raffael (69.) und dem Pavard-Eigentor zum 0:3-Endstand vergingen gerade einmal 15 Minuten.  </pre>


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<pre> Am Samstag beim Gastspiel in Stuttgart soll das aber anders sein. „Wir müssen anders auftreten“, fordert Dardai. Zudem muss er den fast schon traditionellen Einbruch in der Rückrunde verhindern.  <p> Goldtorschütze war einmal mehr Vedad Ibisevic. Zum 1Mal war der Kapitän am wichtigen 1:0 beteiligt – sieben Mal, wie gegen Wolfsburg, erzielte er das Führungstor selbst, vier Mal bereitete er es vor.   <p> Interessant könnten für das Duell zwischen Bremen und Mainz jedenfalls die Torwetten sein – denn: In neun der letzten zehn Duelle sind immer mehr als zwei Tore gefallen und in sieben davon erzielten beide Teams zumindest einen Treffer. <p>  Eines dieser beiden Remis holten die Schwaben am vergangenen Spieltag bei Werder Bremen.  <p> Mit einem Sieg gegen die Schwaben wären die Kölner bis auf fünf Punkte an den Relegationsplatz bzw. das rettende Ufer herangerückt. Durch die Heim-Pleite hat sich der Rückstand auf das rettende Ufer nun aber auf acht Punkte vergrößert.  </pre>


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<pre> Hamit Altintop, der im Winter von Galatasaray Istanbul zu den Darmstädtern wechselte, glaubt weiterhin an den Liga-Verbleib: „Wir müssen gegen Werder auf jeden Fall gewinnen — das war vorher auch schon so. In zwei, drei Spielen kann es schon ganz anders aussehen.“  <p> Immerhin dürfte feststehen, dass es auch mit einem Auftritt wie beim Glücks-Sieg gegen die Hertha keinen Blumentopf gegen den FC Schalke zu gewinnen gibt, der sich vorab vor allem dank seines deutlich durchdachteren Offensivspiels für den dann schon vierten Auswärts-Dreier der Spielzeit empfiehlt.  <p>  Florian Kohfeldt möchte weiter mit Werder daheim ungeschlagen bleiben, Kovac möchte in die Champions League und endlich wieder auswärts punkten. <p>  Überdies sollte auch die folgende Atempause ihren Beitrag dazu leisten, dass fortan wieder mit deutlich stabileren Ergebnissen gerechnet werden kann: Zumindest der Start in den Jahresendspurt wird von den Gastgebern mit merklich aufgeladenen Akkus bestritten.  <p> Obwohl der angriffslustigen Ausrichtung erstmals in der laufenden Saison drei Treffer entsprangen, wurde der Mut des Trainers letztlich nicht belohnt: Da es auch die Berliner drei Mal klingeln ließen, gingen die Wölfe wieder einmal nur mit einem Pünktchen vom Platz.  </pre>


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